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Dienstag, 14. Juni 2016

Resteverwertung - Kleid-Verlängerung mit Rüschen

Ein kleines Projekt, das ganz nebenbei des Abbaus an Stoffresten zuträglich war: ich habe das Kleid meiner Ultorianischen Priesterin verlängert.
Ungefähr einmal im Jahr wenn ich den Charakter spiele, fällt mir auf, dass das Kleid "Hochwasser" tauglich ist. Ich habe damals beim Nähen einfach nicht bedacht, dass der Saum durch die Seitenschnürung auch ein wenig nach oben gezogen wird.
Dieses mal habe ich mich endlich auch vor der Con an das Problem erinnert und den Rest des schwarzen Stoffes aus der Kiste rausgekramt. Es waren keine wirklich großen Abschnitte mehr, daher habe ich angefangen zu stückeln: mehr als 7,5 Meter habe ich aber für die 3 Meter Kleidersaum nicht zusammenbekommen ... und ich habe es beim Feststecken bereits verflucht, dass ich nicht nur 5 Meter genommen habe. ;)
Im Gegensatz zu meinem Hochzeitskleid war ich hier nach knapp einem Drittel schon nicht mehr wirklich motiviert noch mehr Rüschen per Hand festzustecken. Und ich denke langsam wirklich darüber nach mir doch noch den Faltenleger-Nähmaschinenfuß zu kaufen, auch wenn der recht teuer ist. Wenn der so gut ist wie der Schrägband-Einfassfuß wäre er es wert.
Hat vielleicht schon jemand so einen und kann Erfahrungen mit mir teilen? :)
Wie dem auch sei, am Ende habe ich es trotzdem geschafft und die Rüschenbahn am Kleid festgenäht.
Da ich außerdem bisher noch kein vollständiges Tragebild von der Gewandung gezeigt habe (und es auch kein "Poser-Foto" damit gibt), gibt es hier als Ersatz ein paar Bilder in Aktion von der letzten Con. (Das Kunstblut ist jetzt auch nach der Wäsche noch zum Teil in den Klamotten ...)
Con: "Das Bankett", Alptraumhof -LARP
Fotos von Alexandra Tiedemann

Donnerstag, 9. Juni 2016

Gast Post - Ein Bannhandschuh für den Inquisitor

Und ein zweiter Blog von mir als Gast bei Christiane :-).
Wieder aus dem Themenbereich LARP, dieses Mal aber nicht für den Halbelfen sondern für meinen Ultorianischen Inquisitor
Der Gedanke hinter dem Projekt ist eine Art "Bannhandschuh". Der Ultorianer ist regelmäßig auch auf dem Feld anzutreffen und begegnet dort häufiger auch mal einem Untoten, Geist oder sogar Dämon. In einem solchen Moment ist es immer hilfreich ein Bannzeichen in Petto zu haben (natürlich unterstützt mit dem passenden Bannspruch ;-)).

Für die Umsetzung habe ich mir etwas von dem Schnittmuster Know-How meiner Frau geliehen, damit die beiden Teile passend für meine linke Hand werden. Als Material verwende ich etwa 4mm dickes Rindsleder.
"Schnittmuster" für die Bauteile, hier bereits mit Konzept für die Zeichnung auf dem Handrücken.
Den fertigen Handrücken ziert die Schwertwaage, das Symbol Ultors, in der Abwandlung des von uns bespielten Ordens.

Die klassische Teufelsfalle für die Handinnenfläche (Nerd-Alarm: Supernatural lässt grüßen).


Die beiden Einzelteile sind an der Außenkante vernietet und werden über den Handrücken und die Innenkante mit insgesamt drei schmalen Riemen gehalten. Natürlich musste die Zeichnung des Handrückens auch auf den Riemen ihre Entsprechung finden.

Etwas kleiner als eine Schuppenrüstung, aber auch dieses Teil gefällt mir irgendwie und der look den es bekommen hat, passt sehr gut zum Charakter und der zugehörigen Gruppe.

Als nächstes ist - denke ich - wieder etwas für den Halbelfen an der Reihe, da ist ja auch noch ein Gürtel offen, der mir die Schuppenrüstung etwas "in Form" zieht.

Mittwoch, 20. April 2016

Zipfel-Cardigan für den Mann

Und wieder etwas neues für die Garderobe meines Mannes: ein zipfeliger Cardigan mit großer Kapuze und Daumenlöchern aus schwarzem Baumwoll-Jersey.
Der Stil ist thematisch wieder postapocalypse Goth und der Schnitt inspiriert von diversen Pinterest-Pins dazu.
Als Basis habe ich diesen Schnitt für eine Zipfeljacke mit Schalkragen verwendet und entsprechend der Vorstellung wie es werden soll erweitert, verlängert und mit dem Kapuzen-Schnitt meines Elfenkleides "verheiratet". :)






Donnerstag, 25. Februar 2016

wie bei der Nachtwache - ein Umhang fürs LARP

Frei nach und inspiriert von der Nachtwache aus Game of Thrones habe ich für jemanden einen Umhang fürs LARP genäht.
Der Umhang besteht aus einem Halbkreis aus braunem Walkloden mit aufgenähtem Kunstfell in Schaffell-Optik. Die überkreuzten Lederriemen mit der Schnalle vor der Brust halten ihn fest am Platz.


Und hier noch ein Bild vom glücklichen Empfänger des Umhangs bei Abholung und Anprobe. :)

Freitag, 29. Januar 2016

Kapuzenschal mit Zipfeln

Draußen ist es in den letzten Wochen nun doch recht eisig gewesen, daher mussten neue Winteraccessoires her. Auch wenn ich definitiv die größere Frostbeule von uns beiden bin, ist es diesmal nicht für mich. ;) Ich habe zum Glück schon flauschige Ohrenwärmer und außerdem eine große Kapuze am Mantel, aber mein Mann nicht und Ohrenwärmer sind jetzt auch nicht so sein Ding. ;D
In Stil und Farbwahl ein wenig inspiriert von diversen Pinterest-Pins zum Thema postapocalypse Goth und mit Hilfe dieser Anleitung habe ich für ihn einen Kapuzenschal aus schwarzem und grauem Sweatshirtstoff genäht. Neben den angepassten Schalenden habe ich auch noch eine kleine Änderung an der Kapuze vorgenommen: in der Mitte läuft sie frei nach Assassins Creed etwas spitzer zu. :)


Samstag, 23. Januar 2016

Ein Pärchenhandschuh mit Fledermauspaar

Ich habe ja letztes Jahr hier davon berichtet, dass ich mir von Batgirl eine Fledermaus-Stickerei gegen eine Kette ertauscht habe.
Die Fledermäuse waren für einen Pärchenhandschuh gedacht und weil das allein schon leicht kitschig ist, darf da eben auch gruftkitschige Zier drauf. ;)
Der Handschuh ist mittlerweile fertig und wurde auch in die Stadt ausgeführt und von meinem Mann und mir für absolut tauglich befunden. Im Winter händchenhalten ohne kalte Hände zu bekommen und ohne Handschuhe dazwischen. Einfach super. :D


Der Handschuh selbst ist aus kuscheligem Sweatshirtstoff, der Oberstoff ist schwarz, das Futter grau. Die Abschlüsse sind aus Bündchenware.

Freitag, 15. Januar 2016

Asymetrischer Karo-Rock mit Raffung und Rüschen

Den Rock habe ich noch vor Weihnachten angefangen, weil ich ihn eigentlich über die Feiertage tragen wollte, nur bin ich dann doch nicht so schnell fertig geworden wie gedacht. Aber was soll's, der Gedanke dahinter war anspornend genug, dieses bereits seit einem Jahr geplante Teil endlich mal zu nähen. :D
Den Schnitt habe ich von einem gekauften Rock abgenommen, den meine Mama letztes Jahr zu Weihnachten an hatte (weswegen ich meinen ursprünglich auch zu Weihnachten fertig haben wollte ...) ;)
Den Karo-Stoff habe ich vor einer gefühlten Ewigkeit mal aus der Karstadt-Restekiste gefischt, der schwarze Stoff ist Leinen, dass eigentlich für eine Pluderhose gedacht war. Da ich aber festgestellt habe, dass von dem Rest schwarzen Fahnentuch, dass ich verwenden wollte, nicht mehr genug für den Rock da war, musste ich eben umschwenken. Für die geplante Pluderhose bestelle ich dann bei nächster Gelegenheit wieder nach...

Optisch besteht der Rock zwar aus drei Stufen, es sind aber nur zwei: die Rüschenbahnen sind beide an den schwarzen Rockteil genäht. Der Bund wird in der linken Seite mit einem nahtverdeckten Reißverschluss geschlossen.
Die Raffung besteht aus einem einfachen Tunnelzug mit zwei von Innen aufgenähten Tunneln und einem Band, das zusammengezogen und verknotet oder wahlweise eben lang gelassen wird.
Und getragen schauts so aus:

Sonntag, 10. Januar 2016

Des Käpt'ns neue Kleider: Gewandungsfoto

Um die Bilderserie komplett zu machen: hier jetzt auch nochmal ein Bild von "Käpt'n" Harkon in seiner neuen Gewandung. :)

Sonntag, 27. Dezember 2015

Das Monster für den Kopf

Eine liebe Freundin hat mich Anfang Dezember gefragt ob ich ihr eine Monstermütze nähen kann, da sie eine solche gerne an eine gemeinsame Freundin zu Weihnachten verschenken wollte.
Ausprobieren wollte ich etwas derartiges eh irgendwann, es klingt lustig und für Experimente bin ich auch zu haben, also habe ich ja gesagt. :)
Der Rahmen war klar, Vorgaben gab es nur wenige und ich durfte mich kreativ austoben. Bei der Form und Größe der Krallen hing ich dann ein wenig fest, aber da gab es dann nach einem gemeinsamen darüber Beratschlagen wieder neue Ideen von ihr. Herausgekommen ist am Ende diese monsterhafte Fleecemütze, über die sich die Beschenkte sehr gefreut hat. :D

Freitag, 18. September 2015

Just married - das Sommer-Großprojekt für einen wunderschönen Tag

Hiermit löse ich auf, warum ich dem Blog eine Sommerpause gegönnt habe und hinter den Kulissen trotzdem fleißig war: Wir haben letzte Woche Freitag - an meinem Geburtstag - geheiratet und es war ein absolut wundervoller Tag. :)

Mein "vor September nicht blogbares Projekt" drehte sich dementsprechend voll und ganz um einen Großteil unserer Hochzeitsgarderobe und der Accessoires.

Vernäht habe ich dabei ca. 7 Meter creme-farbenen Baumwollsatin, ca. 14 Meter kirschroten Baumwollsatin, ca. 2 Meter rot-schwarzen Futtertaft, ein paar Centimeter Baumwolljacquard, einiges an Bügelvlies und unzählige Meter verschiedene Satin-, Spitzen- und Rüschenbänder, sowie Schrägband, Gummiband, Kordeln, 2 nahtverdeckte Reißverschlüsse und einige Knöpfe. Eine wahre Materialschlacht. ;)
Gearbeitet habe ich teilweise einfach frei nach Maß und teilweise nach Schnittmustern.

Ich fange einfach mal bei meinen Sachen an: Mein "Kleid" ist eigentlich ein Mehrteiler und besteht aus zwei Röcken (Unterrock und Überrock) und einem Top.

Dazu gab es Armstulpen, deren Stoffe ich mit schwarzem Tee nachgefärbt habe, damit alles zusammenpasst, sowie einen Bolero und einen Pompadour-Beutel als Accessoire.


Und für unten drunter hatte ich noch ein paar viktorianische Bloomers, sowie das Strumpfband mit Nerd-Faktor. ;D

Das Strumpfband ist in diesem Falle nicht vollständig von mir genäht. Ich habe von meiner Mutter ihr altes Hochzeitsstrumpfband bekommen, es umgefärbt und mit dem Rüschenband,der Schleife und dem Tardis-Anhänger verziert. :)
Für meinen Mann habe ich eine doppelreihige Weste,ein Hutband, eine Ascot Krawatte und ein Einstecktuch genäht. Die Knöpfe an der Weste waren ursprünglich sehr hell silbern, weswegen ich sie mit schwarzer Tusche aus dem Modellbaubedarf nachgedunkelt habe.


Dazu gab es für ihn außerdem eine Anstecknadel mit Zahnrädern (als kleiner Gag für das Steampunk-Klischee ;)) und Manschettenknöpfe mit Gallifrey Symbol (Dr. Who)

 Zusätzlich habe ich für jeden von uns noch eine Taschentüchertasche und für mich ein Kosmetiktäschen genäht.


Und um den ganzen Selbermach-Wahnsinn abzurunden, durfte dann auch ein Ringkissen nicht fehlen. ;)


Auch wenn ich zwischendurch immer mal wieder gedacht habe "Warum habe ich eigentlich meine Klappe soweit aufgerissen und gesagt ich nähe selber?", bereue ich diese Entscheidung absolut nicht. Ja, es war ein wenig stressig zwischendurch, aber es hat sich gelohnt.
Ich bin mit dem Ergebnis selbst mehr als zufrieden und wir haben uns an dem Tag pudelwohl gefühlt. Es war einfach schön. :)